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Bochumer Rheumagespräch: Kollagenosen interdisziplinär behandelnUnter anderem können Haut, Lunge, Gefäße, Muskeln und Gelenke von Kollagenosen befallen werden, die zu den rheumatischen Erkrankungen gehören. Über die Früherkennung dieser Krankheiten und die interdisziplinäre Behandlung der Patienten können sich Ärzte beim Bochumer Rheumagespräch am 3. November 2004 im Bergmannsheil (16 Uhr, Hörsaal I) informieren. Veranstalter der Fortbildung ist die Medizinische Klinik der Ruhr-Universität in den BG-Kliniken Bergmannsheil (Direktor: Prof. Dr. Harald H. Klein). (idw) Bochum, 29.10.2004 Rheuma: Nicht nur Gelenke sind befallen ... Unter anderem können Haut, Lunge, Gefäße, Muskeln und Gelenke von Kollagenosen befallen werden, die zu den rheumatischen Erkrankungen gehören. Über die Früherkennung dieser Krankheiten und die interdisziplinäre Behandlung der Patienten können sich Ärzte beim Bochumer Rheumagespräch am 3. November 2004 im Bergmannsheil (16 Uhr, Hörsaal I) informieren. Veranstalter der Fortbildung ist die Medizinische Klinik der Ruhr-Universität in den BG-Kliniken Bergmannsheil (Direktor: Prof. Dr. Harald H. Klein). Früh erkennen und gemeinsam behandeln Kollagenosen sind chronische Autoimmunkrankheiten, die zum entzündlichen Rheuma gehören. Ein anfallsartiges Erblassen der Finger bei Kälte und trockene Augen können die ersten Hinweise auf eine Kollagenose sein. Auch wiederholte Fehlgeburten und Schlaganfälle bei jüngeren Patienten sollten Ärzte an eine Erkrankung aus diesem Formenkreis denken lassen. Bei der Fortbildung, die das Bergmannsheil mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe anbietet, können sich Mediziner z. B. über die Diagnostik von Kollagenosen informieren, für die der Nachweis bestimmter Antikörper vor allem gegen Zellkernbestandteile von Bedeutung ist. Die Referenten gehen außerdem auf die verschiedenen Manifestationen der Krankheit ein: Ist die Lunge beteiligt, kann es zur Lungenfibrose mit Atemnot kommen, sind Muskeln und Nerven betroffen, können Lähmungen auftreten. Auch Gelenke, Gefäße und Nieren können befallen sein, so dass die Patienten ohne interdisziplinäre Behandlung dialysepflichtig werden können. Weitere Informationen PD Dr. Martin Meyer, Medizinische Klinik, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannsheil Bochum, Klinikum der Ruhr-Universität, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum, tel. 0234/302-6418, E-Mail: martin.meyer-2@rub.de Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Ruhr-Universität Bochum Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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