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Siemens-Forschungsmagazin Pictures of the Future erschienen(idw) Die neue Ausgabe des Siemens-Forschungsmagazins Pictures of the Future beschäftigt sich mit der aufkommenden Always-on-Gesellschaft, der Zukunft der Software und der Sensortechnik. Zukunftsszenarien führen die Trends vor Augen: Wie verändert mobile und allumfassende Breitband-Kommunikation unsere Freizeit und unsere Arbeit? Welche Möglichkeiten schlummern in der Weiterentwicklung der Software, die heute zunehmend von länderübergreifenden Teams geschrieben wird? Was können Sensoren heute, und welche Höchstleistungen werden diese künstlichen Sinnesorgane in den kommenden Jahren vollbringen? Stets vernetzt - die Always-on-Gesellschaft In Zukunft werden wir mehr und noch mobiler kommunizieren als heute. E-Mails werden uns künftig gleich auf das Handy oder einen Handheld-Computer geschickt. Von überall her haben wir dank Techniken wie UMTS oder WLAN Zugriff auf unsere Bürosoftware und unsere privaten Daten. In der Industrie verändert die Echtzeit-Kommunikation die Produktion, weil alle Daten zur Steuerung von Prozessen überall und unmittelbar zur Verfügung stehen. Das Internet wird schneller und mobil. Auf dem Handy sehen wir, welche Freunde gerade online sind und wo sie sich befinden. Software - Intelligenz inside Software macht heute einen Großteil der Wertschöpfung neuer Produkte aus - egal ob im Auto, Kraftwerk, Computertomographen oder Handy. In den nächsten vier Jahren wird der Weltmarkt für Software um 40 Prozent auf 260 Milliarden Dollar wachsen. Darin ist sogar der Anteil an Software, die Unternehmen für ihre eigenen Produkte schreiben, noch nicht enthalten. Siemens beschäftigt mehr als 30.000 Software-Entwickler - etwa so viele wie bei Microsoft - und gibt pro Jahr rund drei Milliarden Euro für Software-Entwicklung aus. Sensortechnik - allgegenwärtige Spürnasen Sensoren sind Augen, Ohren und Nasen von Maschinen. In Zukunft werden sie noch leistungsfähiger, kleiner und miteinander vernetzt. Trendsetter sind die Automobilhersteller. Schon heute unterstützen bis zu 100 Sensoren die Elektronik im Fahrzeug mit Informationen über Geschwindigkeit, Beschleunigung, Drehzahl und anderen Daten. Allein in Europa soll der Markt für Autosensoren bis 2009 um rund 60 Prozent auf 2,55 Milliarden Dollar wachsen. In Zukunft arbeiten Sensoren von Siemens sogar im Inneren eines Verbrennungsmotors oder einer Turbine bei 1500 Grad. Röntgenaugen können winzige Computerchips auf Schäden durchleuchten und einen virtuellen 3D-Flug durch die Bauteile ermöglichen. Und Biosensoren in Scheckartengröße können Blut innerhalb einer Stunde auf Krankheitserreger untersuchen. Fotos: http://www.siemens.com/ct-bilder/soct200404 Sachgebiet: Biologie und Biotechnologie, Chemie und Biochemie, Elektro- und Energietechnik, Informationstechnologie, Medien und Kommunikation von: Siemens AG Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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