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Zwischen Lippenbekenntnissen und realem Methusalem-KomplottWarum der zentrale Kongress "aktiv Altern" verschoben werden muss: große Zustimmung ja, aber wenig reale Unterstützung aus Politik, Institutionen, Wirtschaft etc. (idw) ° "Herzlichen Glückwunsch, dass Sie sich in dieser Form des wichtigsten sozialpolitischen, gesellschafllichen und medizinischen Themas der nächsten Jahre und Jahrzehnte annehmen." ... so oder so ähnlich der Zuspruch zum für den Oktober 2005 geplanten bundesweiten Kongress "aktiv Altern"mit internationaler Beteiligung. ° "Wir möchten unser Unternehmen aus Imagegründen nicht mit dem Thema Alte in Verbindung bringen." ... so sah die Realität - zusammengefasst zitiert - aus. Für einen Kongress mit dem hohem Anspruch, den neuesten Stand der internationalen Wissenschaft zusammen zu tragen und gleichzeitig einen Anstoß für konkretes Handeln zu erarbeiten, bedarf es jedoch auch einer ausreichenden Finanzierung. Denn auch die Meinungsführer und Entscheider, die in Berlin zusammen kommen sollten, benötigen Planungssicherheit. Die hat die "Gesellschaft aktiv Altern" bisher nicht erzielen können. Darum musste der Beschluss gefasst werden, das Projekt zu verschieben. Die eigens gegründete fachübergreifende "Gesellschaft aktiv Altern" wird mit aller Kraft daran weiter arbeiten, den führenden wissenschaftlichen Sachverstand zum Kongress - nun zu einem späteren Termin - zusammen zu bringen, die unterschätzten Ressourcen älterer Menschen zu aktivieren, ein positiveres Bild vom Altern und vom Alter zu implementieren und daraus konkrete Handlungsmaximen abzuleiten. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Prof. Horst Köhler übernommen. Kuratoriumsmitglieder sind Bischof Prof. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der EKD, Prof. Ursula Lehr, Bundesministerin a.D., Manfred von Richthofen, Präsident des Deutschen Sportbundes, Dr. Manfred Richter-Reichhelm, Vorsitzender der Kassenärztliche Bundesvereinigung, Prof. Bert Rürup, Vorsitzender der Rürup-Kommission und Marion Caspers-Merk, Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium. Betrüblicherweise mussten wir sie alle sowie die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats vor einigen Tagen über die vorläufige Absage informieren. Wie geht es weiter? Präsidentin: Auskünfte generell: PRESSE-Kontakt: Sachgebiet: Gesellschaft, Medizin und Gesundheitswissenschaften, Politik und Recht, Sportwissenschaften, Wirtschaft von: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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