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Wetterbericht für den Ozean(idw) Ein Tankerunglück in der Ostsee wäre eine Katastrophe für die Ökosysteme im Wasser und an Land. Zu einer Katastrophe muss es möglicherweise gar nicht erst kommen - wenn sich frühzeitig vorhersagen ließe, wohin Strömung und Wind das ausgelaufene Öl treiben. In Zukunft soll es solche Vorhersagen geben. Das jedenfalls ist ein Ziel von MERSEA (Marine Environment and Security for the European Area), einem europäischen Projekt für globales Ozean-Monitoring. An dem mit 20 Millionen Euro dotierten Projekt sind insgesamt 50 Forschungsinstitute aus ganz Europa beteiligt. Bis zum Jahr 2008 will MERSEA genug Daten gesammelt haben, um mit Hilfe von Modellen auf globaler und regionaler Ebene Vorhersagen über die Vorgänge in den Weltmeeren treffen zu können. Der Ozean-"Wetterbericht" soll dann nicht nur bei Tankerhavarien, sondern auch bei anderen Schiffsunglücken, Algenblüten oder Fischereivorhaben bis hin zu Klimaveränderungen zum Einsatz kommen. Kontakt: Weitere Informationen unter http://www.mersea.eu.org/ Sachgebiet: Biologie und Biotechnologie, Chemie und Biochemie, Geowissenschaften, Mathematik und Physik von: Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Kiel Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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