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"Schlossaufbau - ein Irrweg"TU-Landschaftsarchitekten und -Landschaftsplaner gewinnen zum dritten Mal den Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin (idw) Björn Höltje und Matthias Schlosser, TU-Studenten der Landschaftsarchitektur, Daniel Huffschmidt und Ellen Richter, TU-Studierende der Landschaftsplanung sowie der Austauschstudent an der TU Berlin von der Ecole Nationale Supérieure du Paysage, Nil Lachkareff aus Versailles sind mit einer gemeinsamen Arbeit die diesjährigen Gewinner des Peter-Joseph-Lenné-Preises im Bereich Garten- und Landschaftsarchitektur. Die für dieses Jahr gestellte Aufgabe, eine städtebauliche und freiräumliche (Interims-)Lösung für den Schlossplatz Berlin-Mitte zu entwickeln, lösten sie nach Ansicht der Jury am besten. Die Arbeit mit dem Titel "Schlossaufbau - ein Irrweg" thematisiert mit einfachen garten- und landschaftsarchitektonischen Mitteln die Diskussionen um den Abriss des Palastes der Republik und den Wiederaufbau des Schlosses. Der Palast ist verschwunden und das Schloss ist noch nicht da. Beide Gebäude werden in stark abstrahierter Form mit pflanzlichen Mitteln als "Irrgarten" dargestellt. Die stadträumliche und städtebauliche Situation wird so akzeptiert, wie sie ist und wie sie in Zukunft sein wird. Am 22. Oktober 2004 verleiht der Senat von Berlin die diesjährigen Lenné-Preise in den Bereichen Garten- und Landschaftsarchitektur sowie Landschaftsplanung. Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, nimmt die Preisverleihung vor und eröffnet die Ausstellung mit einer Auswahl der besten Arbeiten. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen: Festakt zur Preisverleihung Ausstellungseröffnung und öffentliches Kolloquium Den Festvortrag zum Thema "Materielle und immaterielle Werte von Kulturgütern und die Gartendenkmalpflege" hält der bekannte polnische Denkmalpfleger Prof. Andrzej Tomaszewski aus Warschau. Im Jahr 2004 wurden 104 Arbeiten eingereicht: 81 Arbeiten für den Bereich Garten- und Landschaftsarchitektur, 2 Arbeiten für den Bereich Städtische Grünordnungsplanung und Der 37. Jahrgang des Peter-Joseph-Lenné-Preisverfahrens wurde mit guten Ergebnissen abgeschlossen. Das Preisgericht konnte in den Bereichen Garten- und Landschaftsarchitek-tur und im Bereich Landschaftsplanung (Aufgabe: Konzept für den Raum zwischen Ahlbeck und Swinoujscie) für sehr gute Arbeiten je einen Lenné-Preis vergeben. Preisträger sind das oben genannte Team der TU Berlin und vier Studenten der Landespflege der Fachhochschule Anhalt. Im Bereich Grünordnungsplanung (Aufgabe: Umweltbericht für neue Wohngebiete am Mauerpark Berlin) wurde kein Lenné-Preis vergeben. Vier weiteren sehr guten Arbeiten in den Bereichen Garten- und Landschaftsarchitektur, Städtische Grünordnungsplanung und Landschaftsplanung wurden Peter-Joseph-Lenné-Anerkennungen zugesprochen. Die Karl-Foerster-Anerkennung für sehr gute Entwürfe mit hervorragenden Beiträgen zur Pflanzenverwendung konnte im Jahr 2004 nicht vergeben werden. Der Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin ist international der größte Ideenwettbewerb zur Förderung junger Fachleute im Bereich der Garten- und Landschaftsarchitektur und der Landschaftsplanung. Er wird seit 1965 jährlich ausgelobt. Das Verfahren richtet sich an Landschaftsarchitekten, Planer, Architekten und Künstler bis zu 35 Jahren. Er soll ihre fachliche Entwicklung unterstützen und neue Ideen und Planungsansätze in der Freiraumgestaltung und -Planung fördern. Weitere Informationen zum Verfahren erteilt Ihnen gern: Albrecht Ohl von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Tel.: 030/9025-1721, Fax: -1604, E-Mail: Peter-Joseph-Lenné-Preis@SenStadt.Verwalt.Berlin.de, Sachgebiet: Architektur und Bauwesen, Gesellschaft, Land- und Forstwirtschaft, Ökologie von: Technische Universität Berlin Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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