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Was entscheidet für oder gegen ein Kind?Konferenz "Genes, Populations, and Gender. International Developments in Reproduction and Human Genetics", 22. und 23. Oktober 2004 / Einladung (idw) Staatliche Maßnahmen, medizinische Entwicklungen und genetische Forschung verschränken sich mit individuellen Entscheidungssituationen von Frauen vor und während der Schwangerschaft. Konzepte von persönlicher Autonomie im Kontext verwandtschaftlicher Zusammenhänge sind durch neue Technologien ebenso Veränderungen unterworfen wie Träume von einem guten Leben und Vorstellungen von Krankheit, Schicksal und Verantwortung. Verschiedene Wissenssysteme stehen sich ebenso gegenüber wie die jeweiligen sozialen Verhältnisse, in denen sich die Veränderungen abspielen. Mit diesen und anderen Fragen will sich die Konferenz "Genes, Populations, and Gender. International Developments in Reproduction and Human Genetics" befassen, die das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin veranstaltet. Zeit: Freitag und Samstag, 22. und 23. Oktober 2004, Beginn jeweils 10.00 Uhr Aus unterschiedlichen politischen, sozialwissenschaftlichen und ethnographischen Perspektiven werden gegenwärtige Entwicklungen im Bereich menschlicher Reproduktion und Generativität untersucht. Der Focus reicht dabei von der Makroebene des Staates über die "Population" als Untersuchungseinheit humangenetischer Screenings bis hin zur scheinbar individuellen Entscheidung für oder gegen einen Embryo mit bestimmten, genetisch definierten Eigenschaften, sei es "Krankheit" oder "Geschlecht". In der Diskussion der Vorträge soll versucht werden, gemeinsame Grundlinien der gegenwärtigen Entwicklungen, aber auch ihre Unterschiede und Gegenläufigkeiten herauszuarbeiten. Programm Freitag, 22. Oktober 2004 10.00 Uhr Begrüßung / Welcome 10.15 Uhr Through the prism of population: gender, state, and modernity in India 11.45 Uhr Genetic transparency and social unpredictability. Remarks on a genetic screening program in Cyprus 15.00 Uhr The dream of the perfect child. Feminist reflections on current developments in the use of prenatal diagnosis Samstag, 23. Oktober 2004 10.00 Uhr Sex selection and selecting against genetic disability. Interview results of a project at PEALS Research Institute at Newcastle 11.30 Uhr The paradoxes of taught self-determination: How genetic councelling enables pregnant women to make an impossible decision 13.30 Uhr Choosing embryos: Notes from a British ethnography of preimplantation genetic diagnosis Abschlussdiskussion / Final Discussion Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Helga Satzinger, vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Technischen Universität Berlin, Tel.: 030/314-26974, Fax: -26988, E-Mail: satzing@kgw.tu-berlin.de Sachgebiet: Gesellschaft, Medizin und Gesundheitswissenschaften, Politik und Recht, Psychologie, Religion und Philosophie von: Technische Universität Berlin Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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