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Die Einstellung des Islams zur Archäologie



The Attitute of Islam towards Archaeology
Ein Vortrag in englischer Sprache von Prof. Dr. Gaballa Ali Gaballa (University of Cairo) am 18. Oktober, 18.15 Uhr im KWI, Essen

(idw) Die Heiligenverehrung ist eine bedeutende Komponente der Alltagsfrömmig­keit in islamischen Gesellschaften. Damit verbinden sich Rituale, die weit in die Vergangenheit hineinreichen und Orte, die in frühislamischer Zeit, sogar im Ägypten der Pharaonen, von Bedeutung waren. Die Verehrung von Heiligen kann als ein Bindeglied zwischen der Vergangenheit und der Moderne begriffen werden. Sie wird hier als Ausdruck 'authentischer Religiosität' verstanden. Prof. Gaballas Vortrag zeigt aber auch, dass eine Spannung zum offiziellen bzw. dogmatischen Islam besteht, die die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu einer prekären Angelegenheit macht.

Prof. Dr. Gaballa Ali Gaballa ist Gast der Forschungsgruppe "Islamische Kultur und mo­derne Gesellschaft" des Kulturwissenschaftlichen Instituts. Diese Forschungsgruppe unter der Leitung von PD Dr. Georg Stauth befasst sich kulturvergleichend mit der Posi­tionie­rung des Islams in der modernen Welt. Die Forschungen der Ethnologen, Islam­­wissen­schaft­ler und Sozio­logen sollen zu einem besseren Ver­ständ­nis beitragen, zugleich aber auch ein Ele­ment rea­li­sier­ter interkultureller Kommu­nika­tion sein und die Verbindung zwischen unserem Kultur­kreis und der Welt des Islams stärken.

Veranstaltungsort: Kulturwissenschaftliches Institut, Essen, Goethestr. 31, 45128 Essen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informa­tionen erhal­ten Sie unter www.kwi-nrw.de oder unter der Telefon­nummer 0201/7204-160.

Sachgebiet: Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Musik, Religion und Philosophie

von: Kulturwissenschaftliches Institut
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft



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