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Die Einstellung des Islams zur ArchäologieThe Attitute of Islam towards Archaeology (idw) Die Heiligenverehrung ist eine bedeutende Komponente der Alltagsfrömmigkeit in islamischen Gesellschaften. Damit verbinden sich Rituale, die weit in die Vergangenheit hineinreichen und Orte, die in frühislamischer Zeit, sogar im Ägypten der Pharaonen, von Bedeutung waren. Die Verehrung von Heiligen kann als ein Bindeglied zwischen der Vergangenheit und der Moderne begriffen werden. Sie wird hier als Ausdruck 'authentischer Religiosität' verstanden. Prof. Gaballas Vortrag zeigt aber auch, dass eine Spannung zum offiziellen bzw. dogmatischen Islam besteht, die die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu einer prekären Angelegenheit macht. Prof. Dr. Gaballa Ali Gaballa ist Gast der Forschungsgruppe "Islamische Kultur und moderne Gesellschaft" des Kulturwissenschaftlichen Instituts. Diese Forschungsgruppe unter der Leitung von PD Dr. Georg Stauth befasst sich kulturvergleichend mit der Positionierung des Islams in der modernen Welt. Die Forschungen der Ethnologen, Islamwissenschaftler und Soziologen sollen zu einem besseren Verständnis beitragen, zugleich aber auch ein Element realisierter interkultureller Kommunikation sein und die Verbindung zwischen unserem Kulturkreis und der Welt des Islams stärken. Veranstaltungsort: Kulturwissenschaftliches Institut, Essen, Goethestr. 31, 45128 Essen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kwi-nrw.de oder unter der Telefonnummer 0201/7204-160. Sachgebiet: Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Musik, Religion und Philosophie von: Kulturwissenschaftliches Institut Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||