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Neues Frühwarnsystem für die Elbe / Länderübergreifender Gewässerschutz für Mittel- und OsteuropaWissenschaftler und Anwender treffen sich vom 18. bis 22. Oktober auf Einladung von IKSE und UFZ in Leipzig (idw) Das Alarmmodell Elbe (ALAMO) wird als neues Instrument zur Vorhersage der Ausbrei-tungsgeschwindigkeit von Schadstoffen in der Elbe anlässlich der 17. Vollversammlung der Internationale Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) übergeben. Es stellt ein nahezu ein-maliges Modell für einen der größten europäischen Flüsse dar. Über das gemeinsame Forschungsobjekt Elbe hinaus diskutieren etwa 200 Forscher auf einem wissenschaftlichen Symposium naturwissenschaftliche und wirtschaftlich-gesellschaftliche Probleme des Schutzes sowie des Managements von europäischen Flüssen wie Donau, Mulde, Saale, Theiss, Oder und Wolga. Die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie wird vor allem im Hinblick auf die neuen Mitgliedsstaaten ein zentrales Thema sein. Die Kombination beider Veranstaltungen hat eine langjährige Tradition. Bereits 1988 fand ein erstes gemeinsames Treffen in Magdeburg statt. Hintergrund ist das gemeinsame Bemühen von Entscheidungsträgern und Wissenschaftlern um einen möglichst schnellen Transfer ihres Wissens in beide Richtungen. Wir würden uns freuen, Sie am Dienstag, dem 19. Oktober 2004, 14:00 Uhr zu einem Pres-segespräch begrüßen zu können. Es findet im UFZ-Veranstaltungsgebäude, dem Leipziger KUBUS, Raum 219, in der Permoserstraße 15 in Leipzig statt. Sollten Sie den Termin wahrnehmen wollen, bitten wir Sie um eine kurze Rückantwort. Warn- und Alarmplan Elbe wird maßgeblich verbessert Ein neues rechnergestütztes Vorhersagemodell, das Alarmmodell Elbe (ALAMO), wird am 19. Oktober nach mehrjähriger Entwicklungszeit vorgestellt und den zuständigen Behörden übergeben. Es erfasst eine Fließstrecke von 835 Flusskilometern vom Oberlauf in der Tsche-chischen Republik bis Geesthacht nahe Hamburg. Das ALAMO ist ein weiteres Instrument, um den Internationalen Warn- und Alarmplan Elbe, der bereits seit 1991 in Kraft ist, umzusetzen. Das Management unserer Gewässer - ein europäisches Thema Aus dem binationalen Treffen von deutschen und tschechischen Wissenschaftern der letzten Jahre ist 2004 ein Forum für 200 bis 300 Fachleute aus Mittel- und Osteuropa geworden - eine Entwicklung, die den über die Elbe hinaus gehenden ähnlichen Problemstellungen in anderen Flussgebieten Europas Rechnung trägt. Warum also nicht gemeinsam nach Lösungsansätzen suchen und Erfahrungen auf breiterer Ebene austauschen? Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung: Dr. Vosika Dr. Wolf von Tümpling auch über: Susanne Hufe Sachgebiet: Geowissenschaften, Ökologie von: Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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