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Mathematik-Wettbewerbe in Zeiten des PISA-SchocksVom 13.-17.10.2004 treffen sich die nationalen Organisatoren des internationalen Mathematikwettbewerbs "Känguru der Mathematik" am Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin (idw) Der Känguru-Mathematikwettbewerb ist der teilnehmerstärkste mathematische Wettstreit. Mehr als 3 Millionen Schülerinnen und Schüler haben am diesjährigen Kängurutag, dem 18. März 2004, über denselben Aufgaben geknobelt, davon in Deutschland immerhin knapp 285000 an 3600 Schulen. "Känguru der Mathematik" ist ein europaweiter Wettstreit, mehr als 30 Länder sind im Verein "Kangourou sans frontières" vertreten. Die wichtigste Aufgabe dieses Vereins besteht in der Erarbeitung der Aufgaben für den Wettbewerb. Dazu kommt er jährlich einmal zusammen, um die Aufgaben abzustimmen; in diesem Jahr, vom 13.-17.10.2004, ist das erstmalig in Deutschland. Vorbereitend werden aus allen Ländern Aufgabenvorschläge eingereicht und dann aus der großen Zahl dieser Vorschläge die unter verschiedenen Gesichtspunkten geeignetsten 30 Aufgaben für fünf Altersgruppen, die unseren Klassenstufen 3/4 bis 11/13 entsprechen, ausgewählt. Durch die unterschiedlichen Traditionen, die es in den Teilnehmerländern in der Schulmathematik gibt, durch die sorgfältigen und ideenreichen Zuarbeiten der beteiligten Mathematiker und Mathematikerinnen sowie Mathematiklehrer und -lehrerinnen entsteht Jahr für Jahr eine Sammlung von Aufgaben, die in ihrer Zusammensetzung anregend, lustig, ein bisschen überraschend und unerwartet sind. Diese Aufgaben sind die Basis dafür, dass "Känguru der Mathematik" Spaß macht und sich vom Alltäglichen des Mathematikunterrichts auf eine bereichernde Art abhebt. Die Aufgaben werden auch außerhalb des Wettbewerbs in beeindruckendem Umfang für den Mathematikunterricht verwendet, der Wettbewerb gibt auf diese Weise den Lehrerinnen und Lehrern bei der Unterrichtsgestaltung Unterstützung. Informationen Dr. Monika Noack, Vors. des Vereins Mathematikwettbewerb Känguru e.V. Sachgebiet: Mathematik und Physik von: Humboldt-Universität zu Berlin Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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