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Professor Henning Krauß als Vorsitzender des Franko-Romanisten-Verbands wiedergewähltScharfe Kritik an Schließung von Französisch-Instituten an fünf Universitäten --- Auf seinem 4. Kongress, der vom 28. September bis zum 1. Oktober 2004 in Freiburg stattfand, hat der Franko-Romanisten-Verband e. V. seinen bisherigen Präsidenten Prof. Dr. Dr. h. c. Henning Krauß (Universität Augsburg) einstimmig wiedergewählt. Dem Verband gehören rund 500 Frankreichforscher an. (idw) Gemeinsam mit dem Berater des Bundeskanzlers für deutsch-französische Fragen, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Rudolf von Thadden (Göttingen), übte Krauß als alter und neuer Verbandsvorsitzender scharfe Kritik daran, dass die von allen Bundestagsparteien getragenen Beschlüsse (Steigerung der Zahl der Französischlernenden um 50 Prozent in den nächsten zehn Jahren, Verbesserung der Kenntnisse der Kultur des Partnerlandes) auf Länderebene durch die Streichung von derzeit fünf französischen Universitätsinstituten (Aachen, Bielefeld, Chemnitz, Hannover, Humboldt-Universität zu Berlin) unterlaufen werde. SPRACHE / LITERATUR / DEMOKRATIE Der 4. Kongress des Franko-Romanisten-Verbands stand unter dem Motto "Sprache / Literatur / Demokratie". Erstmals in ihrer über hundertjährigen Geschichte führte die Société d´Histoire de la France unter der Ägide von Marc Fumaroli (Académie Française) ihre journée d´études im Rahmen einer ausländischen Tagung durch. Das Themenspektrum der 14 Sektionen reichte von "Identitätsbewahrung und Identitätsbegründung durch Sprache", "Sprache und Politik in der französischen Aufklärung" über "Literarische Gegenbilder der Demokratie", "Kulturelle Globalisierung in französischsprachigen Kulturen" bis hin zu "Ethik der Philologie" und "Demokratische Werte im Französischunterricht". KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN: ZUM FRANKO-ROMANISTEN-VERBAND E. V.: Sachgebiet: Geschichte, Gesellschaft, Politik und Recht, Sprache und Literatur von: Universität Augsburg Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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