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Europäische Woche gegen Krebs 2004: Passivrauchen macht krank(idw) Die Berliner Krebsgesellschaft weist im Rahmen der Europäischen Woche gegen Krebs auf die Gefahren des Passivrauchens hin. Über die Telefonhotline 030-2832400 informiert die Berliner Krebsgesellschaft wochentags von 9-17 Uhr zum Zusammenhang zwischen Nikotingebrauch und Krebserkrankungen und bietet Tipps und Adressen zur Rauchentwöhnung. Zudem soll in der Europawoche das Bewusstsein für die Folgen des Rauchens in Gegenwart von Kindern geschärft werden. Die Grundlagen für ein gesundes Leben und das Bewusstsein für die eigene Gesundheit werden im Kindes- und Jugendalter gelegt. Die gesundheitliche Situation von Kindern und Heranwachsenden hat sich in den Industriestaaten in den vergangenen Jahrzehnten fundamental gewandelt. Die Säuglingssterblichkeit und die Sterblichkeit zwischen dem 1. und dem 15. Lebensjahr gingen dramatisch zurück. Dies ist vor allem auf die Eindämmung von Infektionserkrankungen zurückzuführen. Doch dieser Fortschritt wird begleitet von neuen und durchaus gravierenden Gesundheitsproblemen bei Kindern. Dazu zählen Übergewicht, zunehmende Essstörungen und Gesundheitsbeeinträchtigungen, die durch das Rauchen und, bei Kindern, vor allem durch das Passivrauchen, auch als ETS: "Environmental Tobacco Smoke" bezeichnet, hervorgerufen werden. Die Berliner Krebsgesellschaft unterstützt darum Berliner Initiativen wie das Forum Rauchfrei Berlin und die Kampagne "Berlin qualmfrei". Mit 5.000 Euro fördert die wissenschaftliche Fachgesellschaft hier den Videowettbewerb "Rauchfreies Berlin". Der Wettbewerb ist von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz gemeinsam mit den zwölf Berliner Bezirken ausgeschrieben. Einsendeschluss ist der 30. November 2004. Weitere Informationen erhalten Sie bei Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Berliner Krebsgesellschaft e.V. Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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