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Kindheit im 2. Weltkrieg: Neue Studiengruppe am KWI, EssenAm 8. Oktober um 19.30 Uhr wird im Kulturwissenschaftlichen Institut, Essen die neue Studiengruppe "Kindheit im 2. Weltkrieg" unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Jürgen Zinnecker eröffnet. Den öffentlichen Festvortrag "Im Alter wacht die Kindheit auf. Die Generation der Kriegskinder im 2. Weltkrieg - heute" hält Prof. Dr. Hartmut Radebold, Psychoanalytiker und einer der führenden Forscher der Alterspsychotherapie. (idw) Die Studiengruppe "Kindheit im 2. Weltkrieg. Lebensgeschichtliche und politisch-kulturelle Bedeutung von Kriegserfahrung und Generationalität in Europa" unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Jürgen Zinnecker wird in den kommenden zwei Jahren am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen arbeiten. Die beteiligten WissenschaftlerInnen konzentrieren sich insbesondere auf Analysen zur Sozial- und Kulturgeschichte der Kindheit im 2. Weltkrieg und auf die Frage nach dem politischen Weg der Kriegskindergeneration. Es werden Kriegskindheiten in ausgewählten europäischen Ländern (unter Einbeziehung von Japan und Nordamerika) rekonstruiert und die mit ihnen verbundenen Erinnerungskulturen verglichen. Schließlich sollen lebensgeschichtliche und politisch-kulturelle Folgen geklärt werden, die mit den historischen Erfahrungen dieser Generation, die unsere Gesellschaft bis in die Gegenwart spezifisch prägt, zusammenhängen. Als Fellows gehören der Studiengruppe an: Die Arbeit der Studiengruppe wird von internen Workshops, Einladungen internationaler Referenten und Projektgruppen sowie von Internet-Auftritten und einer Broschürenreihe zum Forschungsstand begleitet und von auf wissenschaftliche Nachhaltigkeit bedachten internationalen Tagungen mit je eigenen Buchpublikationen abgeschlossen. Ein in die internationale Medienöffentlichkeit hineinwirkendes Zeichen soll eine Tagung im April 2005 (60 Jahre Kriegsende) setzen Informationen erhalten Sie unter www.kwi-nrw.de oder unter der Telefonnummer 0201/7204-160. Sachgebiet: Geschichte, Gesellschaft, Pädagogik, Politik und Recht, Psychologie von: Kulturwissenschaftliches Institut Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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