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Wissenschaftler diskutieren über angeblich Altes und Neues in der Geschichte(idw) "Aus alt mach neu - und umgekehrt" Eine Tagung mit dem Titel "Invention of Tradition - Invention of Innovation" wird vom 26. bis 29. September 2004 in Dresden stattfinden. Es ist die erste Veranstaltung des Arbeitskreises ARGUS, einer Vereinigung von 13 Geistes-wissenschaftlern aus Deutschland, Italien und der Schweiz. Der Arbeitskreis hat das Ziel, Nachwuchswissenschaftler aus dem Bereich der Mediävistik und der Forschung zur frühen Neuzeit zu versammeln und ins wissenschaftliche Gespräch zu bringen. "Tradition" und "Innovation" sind wichtige Begriffe für die Klassifizierung von geschichtlichen Verläufen und die Bewertung von geschichtlicher Dynamik. Doch bei näherem Hinsehen erweisen sich so genannte Traditionen oft als eigentlich "neue" Phänomene, und so genannte Innovationen als eigentlich "alte" Phänomene. Weitere Tagungen des Arbeitskreises zum Thema "Brüche und Kontinuitäten - vom Mittelalter in die Frühe Neuzeit" sollen in den nächsten drei Jahren folgen. Das Interesse gilt einem Ordnungsmuster, das eine Alternative zum oft eng empfundenen Korsett der starren Epochengrenzen darstellen kann. Aus diesem Grund diskutieren Philologen, Geschichtswissenschaftler, Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler fachübergreifend, um Ergebnisse eigener Forschungsprojekte mit den Nachbardisziplinen vergleichen zu können. Seitens der TU Dresden sind der Mediävist und Frühneuzeitforscher Dr. Tobias Bulang und der Geschichtswissenschaftler Dr. Markus Schürer am Arbeitskreis ARGUS beteiligt. Informationen für Journalisten: Dr. Tobias Bulang (TU Dresden), Tel. 0351 463-33630 oder 0351 8482020 und Dr. Heike Schlie (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Tel. 0251 8332585 Sachgebiet: Geschichte von: Technische Universität Dresden Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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