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Fallpauschalen am Bedarf von Kinderkrankenhäusern vorbei geplant(idw) Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKIND) weisen auf Verbesserungsbedarf hin Sehr geehrte Damen und Herren, langfristig ist die hochqualifizierte Versorgung von Kindern durch die Vergütung im Rahmen von für alle Kliniken einheitlichen Fallpauschalen (DRG) gefährdet. Auf diesen zu erwartenden Missstand möchte das Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg und der Dachverband der Kinderkrankenhäuser in Deutschland (GKIND), am Tag des Kinderkrankenhauses am Samstag, den 18. September 2004, mit einer Veranstaltung im Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin aufmerksam machen. Von den über 800 Fallpauschalen des deutschen Krankenhaus-Finanzierungs-Systems sind nur 23 speziell auf die Kinderheilkunde ausgerichtet, und zwar ausschließlich auf schwerkranke Früh- und Neugeborene. Bei allen Kindern, die älter als einen Monat sind, werden die Klinikleistungen zukünftig mit demselben Entgelt wie bei Erwachsenen vergütet, obwohl erwiesen ist, dass die Versorgung und Pflege von Kindern im Krankenhaus wesentlich personalintensiver und damit deutlich teurer ist. Anlässlich des "Tages des Kinderkrankenhauses" möchte ich Sie herzlich einladen zu einer Pressekonferenz am Donnerstag, 16.9., um 11.00 Uhr, Seminarraum Haus Sonne, Als Gesprächspartner stehen Ihnen neben dem Leitenden Oberarzt, Privatdozent Dr. Reinhard Berner, auch der DRG-Beauftragte des Zentrums für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Oberarzt Dr. Claus Christian von Schnakenburg, sowie vom Controlling des Universitätsklinikums Freiburg, Dr. Thomas Ebert, zur Verfügung. Die Klinik wird Ihnen anhand eines konkreten Beispiels, das auch für Fotos geeignet ist, die Problematik anschaulich demonstrieren. Ich freue mich, Sie zu diesem Termin begrüßen zu dürfen. Mit freundlichen und kollegialen Grüßen Dr. Thomas Nesseler Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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