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Nature Neuroscience:Tübingen entwickelt transgenes Mausmodell für die zerebrale Amyloid-AngiopathieIn der September-Ausgabe von Nature Neuroscience: (idw) Forscher am neu gegründeten Hertie-Institut für klinische Hirnforschung am Tübinger Universitätsklinikum haben erstmals ein Mausmodell für die zerebrale Amyloid-Angiopathie entwickelt, welches der menschlichen Krankheit täuschend ähnlich ist. Dabei ist es Martin Herzig in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Mathias Jucker gelungen, einen Einblick in die Mechanismen zu gewinnen, welche zu dieser Erkrankung führen und damit ein besseres Verständnis über dieses bisher unheilbare Leiden zu erlangen. Mit zunehmendem Alter kann es beim Menschen zur Ablagerung von falsch gefalteten Eiweißen kommen. Diese Ablagerungen werden Amyloidablagerungen genannt und stehen ursächlich mit neurodegenerativen Erkrankungen, wie z. B. Alzheimer, Parkinson und weiteren Erkrankungen, in Zusammenhang. Lagern sich diese abnormal gefalteten Eiweiße in der Wand von Hirnblutgefässen ab, so spricht man von zerebraler Amyloid-Angiopathie, einer Krankheit, welche die Gefäßwände zerstört und zu tödlichen Hirnblutungen führen kann. Ansprechpartner für nähere Informationen Universitätsklinikum Tübingen, Hertie Institut für Hirnforschung ** A² is targeted to the vasculature in a mouse model of hereditary cerebral hemorrhage with amyloidosis Martin C Herzig1, 2, David T Winkler2, Patrick Burgermeister2, Michelle Pfeifer1, 2, Esther Kohler1, 2, Stephen D Schmidt3, Simone Danner4, Dorothee Abramowski4, Christine Stürchler-Pierrat4, Kurt Bürki5, Sjoerd G van Duinen6, Marion L C Maat-Schieman6, Matthias Staufenbiel4, Paul M Mathews3 & Mathias Jucker1, 2 1 Department of Cellular Neurology, Hertie-Institute for Clinical Brain Research, University of Tübingen, D-72076 Tübingen, Germany. Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Universitätsklinikum Tübingen Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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