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Plasmaphysik in der Anwendung: Gründerteam holt dritten Platz mit Q-MAXEin Gründerteam vom Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik in Greifswald (INP) entwickelte ein Messsystem für die Analyse von Plasma und Spurengasen in Echtzeit. Damit erreichte das Team den dritten Platz beim Ideenwettbewerb Mecklenburg-Vorpommern. Das Messsystem funktioniert über eine spezielle Lasertechnologie, die es kompakt macht und den Industrieeinsatz ermöglicht, z.B. zur Verbesserung von Abgasreinigung oder zur Überwachung von Plasmaprozessen. Das Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. (idw) Was die Bedienfreundlichkeit des Systems, Messgenauigkeit und Auswertungsgeschwindigkeit betrifft, ist Q-MAX derzeit Weltspitze. Dabei kann das Messsystem vielseitig eingesetzt werden: Zum Beispiel in der Umwelttechnik zur Verbesserung von Abgasreinigungsverfahren oder zur Überwachung von Plasmaprozessen in Industrieanlagen. Der Prototyp wurde erfolgreich in Plasmabeschichtungsanlagen getestet. Besser beschichten dank Q-MAX und DFG Im Rahmen eines DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)?geförderten Projektes entwickelte sein Team das bedienfreundliche Kompaktsystem Q-MAX: Der verwendete Halbleiterlaser läuft bei Raumtemperatur, muss also nicht, wie bei den Vorgängerverfahren, aufwändig mit flüssigem Stickstoff gekühlt werden. Daher ist Q-MAX auch für Langzeitmessungen bestens geeignet. Das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten wurde optimal aufeinander abgestimmt und die Auswertungssoftware an die Bedürfnisse der Industriepartner angepasst. Kosten senken und Qualität sichern "Mit Q-MAX können wir unser Dienstleistungsangebot erweitern," betont INP-Direktor Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann. "Bisher waren unsere Experten unterwegs, um vor Ort zu messen und Strategien für eine bessere Prozesssicherheit zu erarbeiten. Jetzt können wir eine kundenspezifische Anpassung des System anbieten, inklusive Schulung der Mitarbeiter. Ein gelungenes Beispiel für den Auftrag des INP: Die Plasmatechnologie für die Bedürfnisse der Industrie weiter zu entwickeln. In diesem Falle helfen wir konkret Kosten zu senken und Qualität zu sichern. "Projektleiter Röpcke freut sich über den Preis beim Ideenwettbewerb M-V: "Das Preisgeld werden wir für eine Marktstudie einsetzen, um die Bedürfnisse unserer Kunden noch besser kennen zu lernen und eine Vermarktungsstrategie für Q-MAX zu entwickeln.?" Kontakt: Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 80 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Das Spektrum der Leibniz-Institute ist breit und reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften und Forschungsmuseen. Die Institute beschäftigen rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben einen Gesamtetat von 950 Millionen Euro. Sie arbeiten nachfrageorientiert und interdisziplinär und sind von überregionaler Bedeutung. Da sie Vorhaben im gesamtstaatlichen Interesse betreiben, werden sie von Bund und Ländern gemeinsam gefördert. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de. Sachgebiet: Chemie und Biochemie, Elektro- und Energietechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Mathematik und Physik, Ökologie von: Leibniz-Gemeinschaft Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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