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2. Europäischer Workshop der Elektronenholographie auf dem Triebenberg



(idw) Vom 29. August bis zum 1. September 2004 veranstaltet das Institut für Strukturphysik der TU Dresden um Professor Hannes Lichte den "2nd European Workshop on Electron Holography" in seinem Speziallaboratorium für höchstauflösende Elektronenmikroskopie und Holographie auf dem Triebenberg.

Der Triebenberg ist eine Außenstelle der TU Dresden, auf dem eines der zwei weltweit modernsten Elektronenmikroskope mit Öffnungsfehlerkorrektiv steht. Gegenüber herkömmlichen Modellen unterscheidet sich das Mikroskop durch eine verbesserte Auflösung, die das entscheidende Merkmal für die Leistungsfähigkeit von Elektronenmikroskopen darstellt. Das neuartige Korrektiv bringt die Bahnen der Elektronen nach der Brechung an der Linse auf ihren theoretisch exakten Weg, so dass in Zukunft ein noch schärferes Bild der atomaren Feinheiten des Objekts erzeugt wird.
Diskutiert werden sollen die brennenden und zukunftsweisenden Probleme auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie und Holographie, die von theoretischen Fragen der Wechselwirkungen der Elektronen mit der atomaren Objektstruktur bis zu "handwerklichen" Problemen der optimalen Aufzeichnung und Interpretation der Elektronenbilder reichen.

Experten der atomar auflösenden Elektronenmikroskopie und Holographie aus den USA, Kanada, Japan und Europa haben sich zu dem Workshop angemeldet.

Weitere Informationen: Prof. Hannes Lichte, Tel. 0351 21508910, E- Mail: Hannes.Lichte@physik.tu-dresden.de

Sachgebiet: Mathematik und Physik

von: Technische Universität Dresden
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft


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