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Leben mit ZystennierenIn einem Erfahrungsaustausch zum Thema "Zystennieren" sprechen Ärzte und Psychologen mit Patienten, die mit dieser lebensbedrohlichen Erkrankung leben müssen. (idw) Zeit: 28. August 2004 Zystennieren sind vollkommen durchsetzt mit eingekapselten flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen, den Zysten. Die Zysten können stecknadelgroß sein, sie können aber in Einzelfällen auch die Größe eines Fußballes annehmen. Da die Zysten das normale Nierengewebe verdrängen, kommt es bei der Hälfte der Betroffenen früher oder später zum Nierenversagen. Außerdem kann ein gefährlich hoher Blutdruck entstehen, so dass viele dieser Patienten an einem Schlaganfall sterben. Die Krankheit kann man bisher nicht heilen. Helfen können die Ärzte mit Medikamenten, die Symptome lindern und das Nierenversagen hinauszögern, im Spätstadium mit Dialyse oder mit einer Nierentransplantation. Zystennieren sind erblich. Die Betroffenen haben also eine doppelte Bürde zu tragen: Sie müssen mit den Symptomen der Krankheit leben und mit der seelischen Last, die Krankheit eventuell an ihre Kinder zu vererben. Ärzte und Psychologen der Universität Leipzig wollen ihren Patienten in dieser schwierigen Situation zur Seite stehen. In einer Serie von Veranstaltungen wollen sie Fragen ansprechen, die ihre Patienten bewegen. In der Einführungsveranstaltung am 28.8. 2004 geht es um ganz individuelle Fragen, die den patienten auf der Seele brennen und um Entspannungstechniken, die den patienten helfen können, mit schwierigen Situationen umzugehen. Weitere Veranstaltungen finden statt: Interessierte werden gebeten sich anzumelden: Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Universität Leipzig Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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