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Studierende diskutieren mit Athener Bürgermeisterin NachhaltigkeitWittener Wirtschaftswissenschaftler mit Konferenz und Kunstprojekt in Athen (idw) Für einiges Aufsehen sorgte das Projekt "Oikos Olympos" in den vergangen Tagen am Austragungsort der Olympischen Spiele 2004. Am Freitag (6.8.04) errichteten Studenten der Universität Witten/Herdecke eine gemeinsam mit dem Aktionskünstler Hermann Josef Hack erdachte Skulptur aus Wasserwaagen im Lichthof des Goethe-Institutes Athen. Nach der feierlichen Einweihung des Kunstwerkes durch die Athener Bürgermeisterin Dora Bakoyannis und den Deutschen Botschafter Dr. Albert Spiegel startete die Internetkonferenz "Nachhaltigkeit und Olympia". Experten vor Ort diskutierten nicht nur untereinander, sondern auch mit mehr als hundert Interessierten im Internetforum. Die Internetkonferenz hat die Teilnahme von zahlreichen Studierenden aus verschiedenen Regionen ermöglicht - ohne Zugangsbeschränkung und umweltschonend. Die Athener Bürgermeisterin: "Diese Konferenz sehe ich als wichtige Innovation auf weltweitem Niveau." Während die Internetkonferenz am Freitagnachmittag ihre virtuellen Pforten schloss, erlebt das Kunstprojekt am kommenden Montag eine Neuauflage. Dann werden die ca. 1.000 leuchtend gelben Wasserwaagen unweit der Akropolis zu einer rund vier Meter hohen bienenkorbartigen Skulptur aufgeschichtet. Die Waagen, als Symbol für Balance, wurden zuvor mit je zwei Begriffen beschriftet, welche die Polaritäten aus Sicht des Einzelnen wiederspiegeln. "Nachhaltigkeit geht jeden an. Daher waren auch alle eingeladen, mitzumachen", erläutert Teammitglied Nils Dreyer. Möglichkeiten zur Teilnahme gab es viele. Beschriftungsaktionen fanden u.a. an der Universität Witten/Herdecke, in Athen und über die Homepage www.oikos-olympos.de statt. Dr. Sabine Bohnet-Joschko und Martin Kreeb vom Deutschen Kompetenzzentrum für Nachhaltiges Wirtschaften, die Dozenten und wissenschaftlichen Motoren des Projektes, waren sowohl von den Ergebnissen der Konferenz als auch von der positiven Resonanz in Athen begeistert: "Es hat sich gezeigt, dass Sportereignisse ein guter Anknüpfungspunkt für nachhaltige Stadtentwicklung sein kann." Die beiden können sich gut vorstellen, das Projekt "Oikos Olympos" mit Blick auf Peking 2008 weiterzuführen. Weitere Infos: Dr. Sabine Bohnet Joschko (sabine.bohnet@uni-wh.de); Martin Kreeb (martin.kreeb@uni-wh.de). Kontakt zum Team in Athen: 0030-6944105475 Auf nachfolgendem Bild sind zu sehen: Sachgebiet: Gesellschaft, Kunst und Musik, Medien und Kommunikation, Ökologie, Wirtschaft von: Private Universität Witten/Herdecke gGmbH Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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