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eGovernment als Rettungsanker (Uni Bamberg)Eine Fachtagung an der Universität Bamberg beschäftigt sich mit der Neugestaltung der Sozialen Sicherungssysteme und eGovernment. (idw) Die Dienstleistungsstrukturen im sozialen Sicherungssystem stammen noch aus Zeiten der Prosperität. Vorherrschend sind Doppelstrukturen bei der Erbringung von Dienstleistungen, intransparente Zuständigkeitsgeflechte und mangelndes Controlling. Die gleichen Daten werden von verschiedenen Behörden und Trägern oft unkoordiniert und mehrfach erhoben. Eine Neugestaltung in diesem Bereich ist dringend nötig. Für eine effiziente Bündelung der gegebenen Ressourcen im Sozialbereich könnte sich Elec-tronic Government (eGovernment) als Rettungsanker erweisen. Die Fachtagung "Neugestaltung der Sozialen Sicherungssysteme und eGovernment", die am Montag, 19. Juli 2004, ab 10.00 Uhr in der AULA der Universität Bamberg, Dominikanerstraße 2a stattfindet, thematisiert diesen "Rettungsanker". Es sollen Impulse vermittelt werden, um Chancen zur Anpassung von Dienstleistungsprozessen im sozialen Bereich an die technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts auszuloten. Hier ist Innovation und insbesondere eine leistungsfähige Wirkungsforschung gefragt. Dass eGovernment ein Zukunftsthema ist, beweisen nicht zuletzt die interessierten Tagungsteilnehmer: Entscheider aus Wirtschaft, Politik und dem Sozialbereich aus verschiedenen Bundesländern haben sich bereits angemeldet. Erste Schritte in ein modernes Sozialsystem Die Integration von Teilen der Arbeits- und Sozialverwaltung (Hartz IV), die geplante JobCard und GesundheitsCard sowie die Einigung auf technische Datenstandards im Sozialbereich zeichnen sich zwar ab. Online-Beratung und elektronische Falldokumentation werden bereits mancherorts praktiziert. Dies sind aber nur erste Schritte in ein modernes Sozialsystem. Grundlegender Handlungsbedarf besteht vor allem bei der Modernisierung von Jugend-, Gesundheits- und Sozialämtern sowie der Arbeitsverwaltung, insbesondere bei der Vernetzung untereinander und zu Landes- und Bundeseinrichtungen. Masterplan gefragt - Staatsministerium unterstützt eGovernment Initiative Sie richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Städten und Landkreisen, aus kirchlichen und sozialen Einrichtungen, Verbänden, an EDV-Dienstleistende und andere Interessierte. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär Jürgen Heike, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Kontakt: Prof. Dr. Dieter Brosch Tagungsprogramm: s. URL Sachgebiet: Gesellschaft, Informationstechnologie, Medien und Kommunikation, Politik und Recht, Wirtschaft von: Otto-Friedrich-Universität Bamberg Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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