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Qualität und Kundenorientierung in Klinischen Studien am Uniklinikum Tübingen1. Tübinger Symposium zur Klinischen Forschung am 10. Juli 2004 (idw) Am Samstag, 10. Juli 2004 veranstaltet das Koordinierungszentrum Klinische Studien am Universitätsklinikum Tübingen (KKS-UKT gGmbH) das 1. Tübinger Symposium zur Klinischen Forschung. Die Veranstaltung findet von 9.30 bis 12.00 Uhr im Hörsaal der Kinderklinik, Hoppe-Seyler-Straße 1, 72076 Tübingen, statt. Anlass ist die kürzlich erfolgte Zertifizierung des Unternehmens nach DIN EN ISO 9001:2000. Darüber hinaus wird der neu gegründete Forschungsverbund KKS-UKT-Studienpraxen (FKS) vorgestellt. Schwerpunkt des Symposiums mit hochrangigen Referenten ist das Thema Qualität und Kundenorientierung in klinischen Studien. Hier setzt die KKS-UKT gGmbH Zeichen: Das Unternehmen wurde im April 2004 als erstes und bisher einziges Koordinierungszentrum für Klinische Studien in Deutschland nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Dazu der Geschäftsführer Prof. Dr. med. Christoph H. Gleiter: "Dank unseres engagierten unternehmensinternen Teams für Qualitätsmanagement konnten wir in nur einem halben Jahr ein wirksames QM-System einführen, welches dieser internationalen Norm entspricht. Dies ist wichtig, um die Kundenorientierung kontinuierlich zu verbessern." Ein Qualitätsmanagementsystem nach dieser Norm rückt die Erstellung qualitativ hochwertiger Produkte beziehungsweise Dienstleistungen und die Erfüllung der Kundenanforderungen in den Mittelpunkt. Abläufe und Verfahren sind systematisch und transparent ausgerichtet und dokumentiert. Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess ist gewährleistet. Eine weitere neue Einrichtung ist der Forschungsverbund KKS-UKT-Studienpraxen (FKS), ein genossenschaftlicher Zusammenschluss aus KKS-UKT gGmbH, niedergelassenen Ärzten aller Fachrichtungen, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen. Der FKS fördert und betreut die Durchführung von klinischen Studien - also die Erforschung neuer Arzneimittel und Therapien. Mit ihm werden neue Therapieformen dort erforscht, wo sie später auch mehrheitlich zum Einsatz kommen: nämlich vor Ort in den Praxen der niedergelassenen Ärzte. Zudem bietet der FKS ein spezielles Schulungsprogramm für die notwendige Qualifikation der Mitglieder als Prüfärzte oder Studienassistentinnen. Es stellt sicher, dass klinische Studien durch die Mitglieder nach international gültigen Qualitätsrichtlinien realisiert werden. "Unser Anspruch ist die gemeinschaftliche Umsetzung von wissenschaftlich und ethisch hochwertigen klinischen Studien im ambulanten Bereich", erläutert Gleiter, Vorstandsmitglied des FKS sowie Geschäftsführer der KKS-UKT gGmbH, die Zielsetzung des Forschungsverbundes. Vorteile des FKS für die Patienten: Sie profitieren direkt vom wissenschaftlichen Fortschritt und haben als Erste Nutzen von neuen Medikamenten. Zusatznutzen für den teilnehmenden Arzt: Er sammelt frühzeitig wertvolle Erfahrungen mit neuen Therapieformen und schärft sein eigenes Kompetenzprofil. Ansprechpartner für nähere Informationen: Programm 10.00 Uhr Vorstellung des Forschungsverbunds KKS-UKT-Studienpraxen durch seinen Vorstand 10.20 Uhr "Klinische Studien in Deutschland - Quo Vadis?" 10.45 Uhr "Was erwartet der Anwender evidenzbasierter Medizin von klinischen Studien?" 11.30 Uhr "Klinische Studien: Forschung mit Know how - und mit Qualität als Rezept" Offizielle Übergabe des Zertifikats DIN EN ISO 9001:2000 an die KKS-UKT gGmbH 12.00 Uhr Diskussion bei gemeinsamem Imbiss Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Universitätsklinikum Tübingen Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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