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Uniklinikum Tübingen an EU-Projekt zur Verbesserung der Leukämietherapie beteiligtStart: EU fördert internationales Projekt zur Verbesserung der Leukämietherapie (idw) In den kommenden vier Jahren fördert die Europäische Union das bislang größte Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Immuntherapie mit insgesamt acht Mio. Euro. Unter dem Projektnamen AlloStem haben sich 29 Forschergruppen aus 13 Ländern zusammengeschlossen, um die Behandlungsmöglichkeiten für Leukämieerkrankungen zu verbessern. Die Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Immunologie der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen sowie das Institut für Zellbiologie der Universität sind mit mehreren Teilprojekten* daran beteiligt. Im Mittelpunkt des Programms AlloStem steht die in Tübingen mit entwickelte adoptive Immuntherapie gegen Infektionserreger und Tumorzellen nach allogener Stammzelltransplantation (Stammzellen stammen von einem Familien- oder von einem nicht verwandten Spender). Bei dieser Behandlung werden dem Knochenmarkempfänger spezielle Blutzellen des Spenders übertragen. Die Spenderzellen greifen die Leukämiezellen und Infektionserreger im Patienten an, dies kann jedoch zu Komplikationen führen, da oft auch gesundes Gewebe von den Spenderzellen angegriffen wird. In den Tübinger Teilprojekten versuchen die Wissenschaftler, die Kontrolle von Infektionserregern und Tumorzellen mit Hilfe von speziell selektionierten und/oder genetisch veränderten Immunzellen spezifisch zu führen und so die unerwünschten Komplikationen auszuschalten. AlloStem steht unter der Federführung des Anthony Nolan Trust, London. Ansprechpartner für nähere Informationen: Universitätsklinikum Tübingen * Teilprojekte Institut für Zellbiologie Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Universitätsklinikum Tübingen Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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