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Thema beim Jubiläum des Alfred Weber-Instituts : Verwahrlosung in der WirtschaftspolitikAlfred Weber-Institut feiert 50. Jahrestag seiner Namensgebung (idw) Das Alfred Weber-Institut für Sozial- und Staatswissenschaften der Universität Heidelberg begeht am 20. November 1998 sein 50jähriges Namensjubiläum. Zu der Festveranstaltung in der Alten Aula und der Neuen Universität sind vor allem die ehemaligen Absolventen, derzeitigen Studierenden sowie alle Interessierten herzlich eingeladen. Im Jahr 1871 wurde das Alfred Weber-Institut als "Staatswissenschaftliches Seminar" gegründet. Die Berufung Max Webers 1897 war verbunden mit der Errichtung eines "Volkswirtschaftlichen Seminars". 1924 änderte das Seminar seinen Namen in "Institut für Sozial- und Staatswissenschaften". Zu Ehren seines langjährigen Direktors Alfred Weber wurde es 1948 in "Alfred Weber-Institut für Sozial- und Staatswissenschaften" (AWI) umbenannt. Das AWI war auch Mutterinstitut für das heutige Institut für Soziologie in der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften und für das heutige Institut für politische Wissenschaften in der Philosophisch-Historischen Fakultät. Zusammen mit dem Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, dem Institut für International vergleichende Wirtschafts- und Sozialstatistik und dem 1997 gegründeten Interdisziplinären Institut für Umweltökonomie bildet das AWI heute die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät. Am 20. November um 10.30 Uhr beginnt der Festtag in der Alten Aula mit der Begrüßung durch den geschäftsführenden Direktor des AWI, Prof. Dr. Manfred Rose. Anschließend hält Prof. em. Franz-Ulrich Willeke den Festvortrag "Über die öffentliche Verwahrlosung in der Wirtschaftspolitik". In der Zeit von 14 bis 15 Uhr werden von Mitgliedern des AWI vier Parallelvorträge in der Neuen Universität angeboten: "Die ideale Demokratie" (Prof. Gersbach), "Steuerreform in der Marktwirtschaft" (Prof. Rose), "Arbeits- und Bevölkerungsökonomie" (Prof. Schmidt) und "Was kommt nach dem Euro?" (Dr. Rolf). Höhepunkt der Veranstaltung ist die diesjährige Egon-Sohmen-Vorlesung (15.30 Uhr, Alte Aula). Nach einem Grußwort des Rektors der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Jürgen Siebke, referiert der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Prof. Robert J. Barro (Harvard University) zum Thema "Economic Policy and Economic Growth". Rückfragen bitte an: oder: Sachgebiet: Politik und Recht, Wirtschaft, Gesellschaft von: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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