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Europäisches Großprojekt EUROSCA zur Erforschung von Ataxien startetEINLADUNG zur Projektvorstellung und Möglichkeit zum Gespräch mit Patienten am 21.11.2003 (idw) Sehr geehrte Damen und Herren, am 22.11. startet in Tübingen ein einzigartiges Großprojekt zur genetischen und klinischen Erforschung der "spinozerebellären Ataxien", einer Gruppe von neurodegenerativen Erkrankungen, deren wesentliche Symptomatik fortschreitende Bewegungsstörungen sind. Diese lassen sich auf Fehlfunktion und Absterben von Gehirnzellen zurückführen. Die Erkrankungen manifestieren sich in der Regel im dritten oder vierten Lebensjahrzehnt und führen häufig nach einer langen Leidenszeit (oft mehr als 20 Jahre) zum Tode. Die "spinozerebellären Ataxien" werden dominant vererbt, d.h. jedes Kind eines Betroffenen trägt mit 50%iger Wahrscheinlichkeit die Anlage für diese Krankheit in sich. Eine Heilung existiert gegenwärtig nicht. am Freitag, 21.11.2003, 14.00 Uhr das Projekt vorstellen. Ein Patient der Selbsthilfegruppe Euroataxia wird Ihnen für Fragen zur Erkrankung zur Verfügung stehen. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Ellen Katz Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Universitätsklinikum Tübingen Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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