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Besserer Infektionsschutz für stammzelltransplantierte PatientenHöchste europäische Auszeichnung Prof. Dr. med. Hermann Einsele erhält van Bekkum Award (idw) Prof. Dr. med. Hermann Einsele von der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen wurde in Istanbul mit dem van Bekkum Award ausgezeichnet. Einsele, der zu der Abteilung von Prof. Lothar Kanz, Ärztlicher Direktor der Hämatologie, Onkologie, Immunologie und Rheumatologie der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen gehört, erhielt den Preis für einen vielversprechenden neuartigen Therapieansatz zur Behandlung schwerer Infektionen bei Patienten, deren Immunsystem unterdrückt werden muss. Professor Kanz: "Patienten, bei denen z.B. nach einer Organ- oder Stammzelltransplantation das Immunsystem unterdrückt werden muss, sind stark abwehrgeschwächt. Infizieren sie sich in dieser Phase mit einem Virus besteht Lebensgefahr. Die Unterdrückung der körpereigenen Abwehr ist jedoch unumgänglich, da das fremde Organ sonst abgestoßen würde." Umgekehrt muss , so Kanz, bei stammzelltransplantierten Leukämie- oder Rheumapatienten das neue, dem Patienten transplantierte Immunabwehrsystem daran gehindert werden, den ihm noch fremden Körper anzugreifen." Hier setzt die wissenschaftliche Arbeit von Hermann Einsele an: Seine Forschungsergebnisse ermöglichen es, vor der Transplantation durch die Untersuchung des Erbmaterials die Anfälligkeit für bestimmte Infektionen zu erkennen. Parallel kann die Therapie der auftretenden Infektionen durch Stärkung des Abwehrsystems des Patienten weiter verbessert werden. Ansprechpartner für nähere Informationen Universitätsklinikum Tübingen Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Universitätsklinikum Tübingen Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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