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Kreuzworträtsel statt ProfessorenweisheitDer wittener Wirtschaftswissenschaftler Joachim Prinz erklärt in einer Studie, warum Intellektuelle bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär?" nicht häufiger punkten als Dachdecker und Maurer (idw) Als der Geschichtsprofessor Eckhard Freise im April 2001 in Günther Jauchs Quizshow "Wer wird Millionär?" als erster die Millionenfrage knackte, waren sich viele im PISA-gebeutelten Deutschland einig: Akademische Bildung zahlt sich aus - und sei es, dass sie einem hilft, in solchen Momenten die alles entscheidende Millionen-Antwort zu finden. Prinz nennt vor allem zwei Gründe für diesen überraschenden Befund: Die Ergebnisse von Prinz entstammen einer sorgfältigen empirischen Untersuchung: 149 Kandidaten der Sendungen zwischen September 2002 und Mai 2003 hat er unter die Lupe genommen hinsichtlich der Gewinnsumme, des Alters, des Familienstands, des Berufs, der Schulbildung, des Wohnorts und des Geschlechts. Von diesen Personen sind 40% weiblich, 61% mit Abitur, 19% Studenten und 34% der Personen haben mindestens einen Fachhochschulabschluss. Das Durchschnittsalter aller Kandidaten liegt bei ungefähr 38 Jahren. Das Mittel der Gewinnsumme aller 149 Kandidaten beläuft sich auf 39.351 Euro und der Durchschnittsakteur erreicht immerhin die 11. Frage. Kontakt: Joachim Prinz, Tel: 02302/926-577, Mail: jprinz@uni-wh.de Sachgebiet: Gesellschaft, Medien und Kommunikation, Pädagogik, Psychologie, Wirtschaft von: Private Universität Witten/Herdecke gGmbH Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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