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Biofilme in der Medizin(idw) Am Freitag, 15. November, von 9.00 bis 13.00 Uhr veranstaltet die Sektion Medizinische Werkstoffkunde und Technologie (Prof. Jürgen Geis-Gerstorfer) der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde das erste Symposium zum Thema Biofilme in der Medizin. In der Medizintechnik eingesetzte Werkstoffe, wie Implantate, Instrumente, Apparaturen etc. entwickeln in Wechselwirkung mit der biologischen Umgebung auf ihrer Oberfläche häufig Biofilme. Das sind Ansiedlungen von Mikroorganismen, deren Vermehrung zu unerwünschten Wirkungen führen kann. Neben einer biogenen Schädigung der Werkstoffe treten vielfache Probleme durch die mikrobielle Besiedelung selbst auf. Die Problemfelder reichen von Belägen durch Mikroorganismen in Trink-, Brauch- und Abwassersystemen (z.B. mit Legionellen) bis hin zur Krankenhaushygiene. Hier steht die Reinigung und Sterilisation von mit Bakterien, Viren oder Prionen besiedelten chirurgischen Instrumenten im Vordergrund. Es können aber auch Probleme durch den Kontakt der Biomaterialien mit dem menschlichen Körper entstehen. Die auf den Biomaterialien gebildeten Biofilme können Kaskaden unerwünschter Reaktionen auslösen. Diese sind vielfältig: Thrombenbildung im Blutkontakt, Abstoßungsreaktionen, Parodontitis bzw. Periimplantitis infolge von Plaquebelagsbildungen auf Zähnen und Implantaten bei Speichelkontakt oder Entzündungen durch Biofilme auf Kontaktlinsen. Auf dem Symposium berichten Experten über ihre Forschungsergebnisse und klinischen Erfahrungen. Veranstaltungsort ist der Hörsaal der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Osianderstr. 2-8, Tübingen. Ansprechpartner für nähere Informationen: Universitätsklinikum Tübingen Programm 9.00-9.15 Uhr Eröffnung des Symposiums und Begrüßung anschließend Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften, Werkstoffwissenschaften von: Universitätsklinikum Tübingen Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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