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Kinder als Patienten: Das Engagement in Heidelberg geht über die medizinische Betreuung hinausKinder im Krankenhaus brauchen ihr familiäres Umfeld, Kontakte zu Freunden und Spiel - Magazin "Ruperto Online" der Universität Heidelberg stellt im Internet das Engagement im Umgang mit kleinen Patienten vor (idw) Auch als Patienten im Krankenhaus brauchen Kinder ihr familiäres Umfeld, Kontakte zu ihren Freunden und natürlich Spiel und Ablenkung. Für die Kinderklinik der Universität Heidelberg bedeutet dies ein besonderes Engagement im Umgang mit ihren kleinen Patienten. Spontaneität, Phantasie und die kindliche Vorstellungswelt der Kleinen wollen auch während des Krankenhausaufenthalts gefördert werden. Hiervon handelt das Top-Thema der neuen Ausgabe des Internet-Magazins "Ruperto Online" der Universität Heidelberg im September. Die ausführlichen Berichte und Interviews zu den einzelnen Projekten können im Internet nachgelesen werden unter der Adresse www.uni-heidelberg.de/magazin . Professor Jochen Tröger, Prorektor für Medizin der Universität, nennt die Gründe für die vielfältigen Projekte am Universitätsklinikum: "Die Mediziner neigen dazu, die direkte medizinische Behandlung in den Vordergrund zu stellen. Die kindgerechte Betreuung ist jedoch ein wesentlicher Faktor einer erfolgreichen medizinischen Behandlung. In diesem Bereich darf unter keinen Umständen gespart werden. Das wachsende Engagement am Heidelberger Universitätsklinikum im Bereich dieses medizinischen Umfeldes hängt auch mit einem Wandel im Gesundheitswesen zusammen. Kinder, die heute im Krankenhaus liegen, sind meist schwer krank und benötigen besondere Zuwendung." Für diese Betreuung schaffen nicht nur die Erzieherinnen des Pädagogischen Dienstes auch bei den Kindern, die ihr Krankenzimmer nicht verlassen können, eine kindgerechte Atmosphäre. Das Spielzimmer der Chirurgischen Klinik zieht darüber hinaus alle Register, um mit Singen, Spielen und Verkleiden Ablenkung und Anregungen zu schaffen. Für die gesunden Geschwisterkinder und die Eltern, die beim Besuch in der Klinik in einer besonderen Stresssituation stehen, bietet der Heidelberger "Kinderplanet" wochentags eine Betreuung in eigens eingerichteten Räumen an. Darüber hinaus verfolgt die Kinderklinik mit dem "Rooming-In" das Ziel, auch bei kranken Neugeborenen Mutter und Kind rund um die Uhr zusammen zu bringen. Mit dem Projekt "Onko-Kids" nutzt das Universitätsklinikum moderne Internet-Kommunikation, um einen kindgerechten Zugang zur Welt außerhalb des Krankenhauses zu schaffen. Gleich mehrere heiße Drähte spannt das Projekt: monatlich einen moderierten Internet-Chat, bei dem sich die Patienten mit anderen Kindern oder Ärzten aus ganz Deutschland austauschen können, Videokonferenzschaltungen zu ihren Schulklassen, Email-Austausch mit ihren Eltern und eine Pinnwand mit Kontaktwünschen für einen Email-Wechsel. Ängste vor einem Arzt- oder Krankenhausbesuch zu nehmen weiß das "Teddybärkrankenhaus", für das Heidelberger Studierende einmal im Jahr auf dem Universitätsplatz ein Zelt aufbauen und die Kindergärten aus der Umgebung einladen. Das geheilte Bauchweh des Teddybären ist dabei ein spielerischer Zugang zu der Welt der Erwachsenen mit dem weißen Kittel und dem Stethoskop. Am 15. September von 11 bis 17 Uhr öffnet die Universitäts-Kinderklinik Heidelberg für Information und Unterhaltung ihre Türen. Beim Blick hinter die Kulissen wird es unter anderem die Möglichkeit geben, die Aktivitäten des Spielzimmers der Chirurgischen Klinik näher kennen zu lernen. Rückfragen bitte an: Dr. Annette Tuffs Dr. Michael Schwarz Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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