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Heidelberger Malariaforscher gewinnt europäischen Wettbewerb für junge WissenschaftlerJungforscher Christian Epp aus dem Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) beschrieb die Herstellung eines Proteins, das als möglicher Malariaimpfstoff gilt (idw) Diplombiologe Christian Epp, Doktorand in der Arbeitsgruppe von Prof. Hermann Bujard am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg, wurde in Paris mit dem ersten Preis des European Workshop "From Gene To Functional Protein" ausgezeichnet. Er ist mit 3000 Euro dotiert. Das Symposium, veranstaltet von der Firma Amersham Bioscience und dem Wissenschaftsverlag Elsevier, befasste sich mit verschiedenen Aspekten der gentechnischen Herstellung von Proteinen und stellte zugleich das Finale eines internationalen Wettbewerbs für junge Wissenschaftler dar. Im Vorfeld wurden nach zwei Auswahlrunden von nahezu 200 Bewerbern letztlich 50 Wissenschaftler aus insgesamt 13 Ländern nach Paris eingeladen, um ihre Forschungsarbeiten vorzustellen. In seinem Beitrag beschrieb der Heidelberger Jungforscher die Herstellung eines Proteins, das als möglicher Malariaimpfstoff gilt. Das Protein, das man normalerweise an der Oberfläche von Malariaerregern des Menschen findet, spielt eine wichtige Rolle bei der Infektion roter Blutkörperchen durch den Parasiten. Es kann nun mit Hilfe der Gentechnik kostengünstig und in großen Mengen in Bakterien hergestellt werden. Nach dem am ZMBH ausgearbeiteten Verfahren erfüllt der potenzielle Impfstoff bereits die wichtigsten Kriterien der Arzneimittelverordnung, eine Voraussetzung für klinische Studien. Rückfragen bitte an: Prof. Dr. Hermann Bujard allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an: Sachgebiet: Biologie und Biotechnologie, Chemie und Biochemie, Medizin und Gesundheitswissenschaften von: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Quelle: Informationsdienst Wissenschaft | ||||||||||
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