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Ein Spaziergang durch die Geschichte der Narkose



Horst Stoeckel schenkt der Universität sein Anästhesiologie-Museum

(idw) Im Jahr 1846 wurde in Boston ein neues Kapitel der Medizin aufgeschlagen: Der Zahnarzt William Thomas Morton versetzte einen 20-jährigen Patienten, dem ein Tumor am Hals entfernt werden sollte, mittels Äther-Dampf aus einem geschlossenen Gefäß im künstlichen Schlaf. Dank der "Bostoner Kugel" konnten Chirurgen erstmals schmerzfrei operieren! Eine Replik des epochalen Narkosegerätes kann in einem neuen Bonner Museum auf dem Venusberg bewundert werden, das der Geschichte der Anästhesie gewidmet ist. Vater und Leiter der Sammlung ist der mittlerweile emeritierte Bonner Professor für Anästhesiologie, Horst Stoeckel. Am Samstag, 7. Oktober, öffnet das Horst-Stoeckel-Museum um 14 Uhr erstmals seine Pforten für die Öffentlichkeit. An diesem Tag wird Stoeckel in einem Festakt seine Sammlung dem Rektor der Universität, Professor Klaus Borchard, übergeben.

Alle interessierten Journalisten sind eingeladen, bei einem Pressegespräch und
-rundgang
am Mittwoch, 4. Oktober, 11 Uhr
im Dekanat der Medizinischen Fakultät,
Sigmund-Freud-Str. 25, Haus 23

das neue Museum kennenzulernen. Der Festakt zur Übergabe des Museums an die Universität findet am

Samstag, 7. Oktober, 10.30 Uhr
im Festsaal der Universität (Hauptgebäude)

statt. Anschließend wird ein Bustransfer auf den Venusberg angeboten. Ab 14 Uhr steht das Museum der Öffentlichkeit zur Besichtigung offen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Horst Stoeckel, Telefon: 0228/287-6876, Telefax: 0228/287-4623, E-Mail: anaesthesia-museum@uni-bonn.de

Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften

von: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft


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