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Wissenschaftsnacht: Forschung zum anfassen, staunen und begreifen



Zukunftstechnologien entstehen heute

Am Freitag, dem 30. Juni 2000 werden im Hauptgebäude der Uni Bonn neben Theater- und Kunsteinlagen rund um das Thema Wissenschaft auch reale und begreifbare Projekte aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler zu erleben sein. Entsprechend den drei Hauptthemen des diesjährigen Wissenschaftsfestivals "Globaler Wandel, Gehirnforschung und Informationstechnologie" demonstrieren Forscher aus den unterschiedlichsten Forschungseinrichtungen der Region, welches Potential in der Wissenschaft für alle Menschen steckt. Forschung muß allerdings nicht trockener "Tobak" sein: Mit einem Augenzwinkern tauschen zwei renommierte Bonner Chemie-Professoren den Hörsaal mit der Bühne im Arkadenhof und faszinieren das Publikum mit einer außergewöhnlichen "Zaubershow" aus der Welt der Chemie.

(idw) Neuigkeiten aus dem Universum der "kleinen grauen Zellen", ein Trainingsprogramm für Gehirnoperationen und das Wunder des menschlichen Gehirns sind ebenso Bestandteil des wissenschaftlichen Programms wie der Nutzen moderner Satelliten für den Umweltschutz und die für jedermann verfügbaren Satellitendaten im Internet. Immer wieder Erstaunen lösen die intelligent reagierenden Roboter des Forschungszentrums Informationstechnik (GMD) und der Universität Bonn aus. Allerdings ist nicht zu befürchten, daß sich aus diesen Prototypen einmal ein "Terminator" entwickelt. Hiervon können die Besucher sich selbst überzeugen und den Wissenschaftlern forsche Fragen stellen.

Irdischen Zielen dient die in der Region weiterentwickelte Wärmebildkamera, die neugierig getestet werden darf. Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt stellt ebenfalls ein ganz praxisbezogenes Thema vor: Einen High-Tech-Strampler, der vor dem plötzlichen Kindstod schützen soll. Diesem Phänomen fallen allein in der westlichen Welt jährlich 2000 Kinder zum Opfer und es läßt die Eltern ratlos und verzweifelt zurück. In andere Welten versetzt hingegen fühlt sich, wer den im Bonner Uni-Hauptgebäude aufgebauten virtuellen Raum der FH Bonn-Rhein-Sieg betritt oder auch begreift, wieviel Schrott im Weltall fliegt.

Ein ganzes Zelt auf dem Münsterplatz füllt das Thema "Gebändigtes Licht" - das im Rahmen des Jahres der Physik durch die Initiative Wissenschaft im Dialog und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird. Federführend bei der Ausstellungsgestaltung ist hierbei das Institut für Angewandte Physik der Universität Bonn.

Infos und Programme zur "Wissenschaftsnacht": SFG-Organisationsbüro (0228) 73 97 47, Fax: (0228) 73 9691, e-mail: wissenschaftsfestival@uni-bonn.de

Infos und Programme zu "Gebändigtes Licht": Deutsche Physikalische Gesellschaft (02224) 95 195 18, Fax: (02224) 95 195 19, e-mail: presse@dpg-physik.de

Sachgebiet: nicht-fachbezogen

von: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft


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